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Festumzug „Ein Hauch von
750 Jahren“
-EIN STREIFZUG DURCH DIE GESCHICHTE
WENIGENJENAS-
Eines der Glanzlichter des
Umzugs war die Wiederauferstehung des Dichters und Jenaer Professors
Friedrich Schiller und seiner
Gemahlin Charlotte.
Sie begrüßten das Publikum von ihrer Hochzeitskutsche aus, fand doch die
Trauung im Jahre 1790 in der Dorfkirche „Unserer lieben
Frauen“ zu Wenigenjena statt.
Seitdem wird diese übrigens im Volksmund „Schillerkirche“ genannt .
Dichterfürst Goethe folge ihnen auf dem Fuße; war
er doch mehrfach Gast der „Grünen Tanne“.
Auch andere wichtige
Persönlichkeiten,
wie Pfarrer Putsche, der großen Anteil am Verlauf
der Schlacht von 1806 hatte,
genauso wie der Gründer der „Rosenschule“ und Universitätsprofessor
Joachim Georg Darjes
durften im Festumzug nicht fehlen. .
Mit dabei auch
unsere beiden Originale:
Otto Mooses, „Habe die Ehre“,
den noch viele Jenaer Bürger kennen gelernt haben
und der „regierende Bierfürst auf und zu Wilhelmshöhe“
Wilhelm Kramer, auch bekannt als der „Grobe Wilhelm“.
Doch auch die beiden
Wenigenjenaer Berge
- der Jenzig und der Fuchsturm
-
durften nicht zu kurz kommen:
Vertreter der entsprechenden Berggesellschaften
sowie anderer Vereine, die ebenfalls hier
gegründet wurden,
haben die Besucher gegrüßt.
An vier
Moderationspunkten wurde der Festumzug erläutert.
Die Moderatoren erklärten die einzelnen Bilder
und erzählen kleine Anekdoten,
so dass die Zuschauer in jedem Fall viel Wissenswertes und professionelle
Unterhaltung erwarten konnten.
So gab unter anderem Interessantes über die Saale,
die
Camsdorfer Brücke, die
Schillerkirche und die Ostschule zu
erfahren.
Zu erfahren woher
der Name „Wenigenjena“ kommt - auch
dies war ein Grund, sich den Festumzug
„Ein Hauch von 750
Jahren“
anzuschauen,
der selbstverständlich auch musikalische Leckerbissen,
wie den „Spielmannszug Serba-Klengel“
oder die „Schalmeienkapelle Walpernhain“,
zu bieten hatte.
Moderationspunkte:
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Heineschule
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Kunitzer Straße an der „Ostschule“
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Schillerhof
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Bühne an der Camsdorfer Brücke
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