Wo sich einst Dichterfürsten tummelten, zogen am Sonntag, 01.Juli 2007, 750 Jahre durch Wenigenjena.
An die 500 Jenenser, Jenaer und Gäste schlüpften in historische Kostüme und ließen Ausschnitte der ereignisreichen Geschichte des Ortsteils lebendig werden.
 

Festumzug „Ein Hauch von 750 Jahren“

-EIN STREIFZUG DURCH DIE GESCHICHTE WENIGENJENAS-

Eines der Glanzlichter des Umzugs war die Wiederauferstehung des Dichters und Jenaer Professors Friedrich Schiller und seiner Gemahlin Charlotte.
Sie begrüßten das Publikum von ihrer Hochzeitskutsche aus, fand doch die Trauung im Jahre 1790 in der Dorfkirche „Unserer lieben Frauen“ zu Wenigenjena statt.
Seitdem wird diese übrigens im Volksmund „Schillerkirche“ genannt .
Dichterfürst Goethe folge ihnen auf dem Fuße; war er doch mehrfach Gast der „Grünen Tanne“.

Auch andere wichtige Persönlichkeiten,
wie Pfarrer Putsche, der großen Anteil am Verlauf der Schlacht von 1806 hatte,
genauso wie der Gründer der „Rosenschule“ und Universitätsprofessor Joachim Georg Darjes
durften im Festumzug nicht fehlen. .

Mit dabei auch unsere beiden Originale:
Otto Mooses, „Habe die Ehre“,
den noch viele Jenaer Bürger kennen gelernt haben
und der „regierende Bierfürst auf und zu Wilhelmshöhe“
Wilhelm Kramer, auch bekannt als der „Grobe Wilhelm“.

Doch auch die beiden Wenigenjenaer Berge
- der Jenzig und der Fuchsturm -
durften nicht zu kurz kommen:
Vertreter der entsprechenden Berggesellschaften
sowie anderer Vereine, die ebenfalls hier gegründet wurden,
haben die Besucher gegrüßt.


An vier Moderationspunkten wurde der Festumzug erläutert.
Die Moderatoren erklärten die einzelnen Bilder
und erzählen kleine Anekdoten,
so dass die Zuschauer in jedem Fall viel Wissenswertes und professionelle Unterhaltung erwarten konnten.
So gab unter anderem Interessantes über die Saale, die Camsdorfer Brücke, die Schillerkirche und die Ostschule zu erfahren.


Zu erfahren woher der Name „Wenigenjena“ kommt -   auch dies war ein Grund, sich den Festumzug
„Ein Hauch von 750 Jahren“
anzuschauen, der selbstverständlich auch musikalische Leckerbissen,
wie den „Spielmannszug Serba-Klengel
oder die „Schalmeienkapelle Walpernhain“,
zu bieten hatte.


Moderationspunkte:


 

  1. Heineschule

  2. Kunitzer Straße an der „Ostschule“

  3. Schillerhof

  4. Bühne an der Camsdorfer Brücke


 

Wo ging es lang?


 

Startpunkt am Gries um 14 Uhr -> Dammstraße -> Tümplingstraße -> Kunitzer Straße -> Schlippenstraße -> Beutnitzer Straße -> Schenkstraße -> Schulstraße -> Kieserstraße -> Wenigenjenaer Ufer -> Camsdorfer Brücke -> Eisenbahndamm -> Griesbrücke -> Endpunkt Am Gries 

 

Stellplatz der Personengruppen

war am Gries
von Griesbrücke Richtung Wiesenbrücke

Stellplatz der Fahrzeuge

war im Jenzigweg
vom Adriagrill Richtung Wiesenbrücke

   

Unterstützung für den Festumzug

 

Diese Postkarte wurde exklusiv für das Jubiläum zur Finanzierung des Festumzuges erstellt und war in vielen Geschäften in Jena-Ost
für 1,50 € erhältlich.